Brexit-Kein Abwarten und Teetrinken für deutsche Unternehmen

In allen Branchen krempeln Unternehmen die Ärmel hoch und bereiten sich auf das endgültige Aus des Vereinigten Königreichs in der EU vor. Wie das aussieht erfahren Sie hier.

 

Brexit-Deutsche Unternehmen krempeln die Ärmel hoch und bereiten sich auf die Veränderung nach dem Brexit vor.

Am 29. März 2019 endet die im Artikel 50 fixierte 2-Jahres-Frist für den britischen EU-Austritt. Ob UK vorerst ein Teil der Zollunion und des europäischen Binnenmarktes, inklusive aller 4 Grundfreiheiten bleibt (SOFT- BREXIT) oder ob es über Nacht zum Drittland ohne Handelsvereinbarungen, dafür mit Zöllen, Waren,- und Personenkontrollen wird (HARD – BREXIT), ist unklar.

BREXIT – Herausforderungen und Maßnahmen für deutsche Unternehmen

Störungen der Lieferketten (Supply Chain)

  • Großbritannien und das europäische Festland ist zum Großteil durch den „Dover Korridor“ (Schiffsverbindung) und dem Eurotunnel erreichbar. Bei einem harten Brexit sind kilometerlange Staus vorprogrammiert.
  • Betroffene deutsche Unternehmen müssen Ihre Lieferketten analysieren, umbauen und anpassen.

Logistik

  • Produktionsausfälle und Engpässe durch die Störungen in den Lieferketten können abgefangen werden.
  • Vom Brexit betroffene Unternehmen können auf die Erweiterung ihrer Lagerkapazitäten in UK setzen. Infrage kommt auch die Umsiedlung von Geschäfts-, und Produktionsstätten in andere EU-Länder.

Zölle

  • Unternehmen sollten ihre Kompetenzen in Zollfragen erweitern
  • Die wichtigsten Punkte:
    • Antragstellung für die EORI-Nummer gestellt (EORI-Nummer beantragen)
    • Registrierung bei EU Zollbehörden;
    • Bewilligung für „zugelassenen Versender bzw. Empfänger
    • Zertifizierte Zollsoftware nutzen – in Deutschland ist dies ATLAS
    • Zollrechtliche Ausfuhrunterlagen für steuerbefreite Ausfuhrlieferungen
      (Mehr Infos hier)

Rückstellung von Investitionsentscheidungen

  • Der Austritt vom UK aus der EU belastet vor allem die Investitionsplanungen vieler Unternehmen.
  • Als Folge könnten Investitionen/-pläne verifiziert oder sogar gestoppt werden bis klare Rahmenbedingungen geschaffen wurden.

Wechselkursschwankungen

  • Der Brexit verursacht starke Wechselkursschwankungen.
  • Unternehmen sollten Vertragsabschlüssen auf Eurobasis forcieren und einen Währungskorridor mit den Vertragsparteien vereinbaren

Entsendung von Personen 

  • Da UK nach dem Brexit als Drittstaat gilt, wird die Entsendungspraxis ein wenig komplizierter.
  • Die Unternehmen werden sich in ein komplett neues Recht einarbeiten müssen. Experten sollten hier zu Rate gezogen werden.

Fazit 

Die meisten deutsche Unternehmen sind so auf den Brexit vorbereitet, dass sie auf alles reagieren können. Für Sie wird der Brexit keine gravierenden Auswirkungen haben.
Wie gut sind Sie vorbereitet?

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