Wintersport in China – 1000 Skilehrer für Chinas Skigebiet

Unter der chinesischen Bevölkerung wächst die Begeisterung für das Skifahren immer weiter. Doch neben der Ausrüstung und der Infrastruktur benötigt man auch einen Ort, um das Skifahren richtig zu erlernen. Noch wichtiger als der Ort sind gute Skilehrer. Diese sollen, wo auch sonst, in Österreich ausgebildet werden.

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Skilehrer für China mit österreichischem Know-how

Österreichs Unternehmen haben sich schon vor Jahren erfolgreich als Anbieter für Ski und das nötige Skizubehör positioniert. So wird nun auch der Bereich des Skiunterrichts ausgebaut. Man will die chinesischen Skilehrer vor allem zu Botschaftern für die österreichische Skiindustrie ausbilden. Dabei will man Österreich als Skiurlaubsland positionieren.

Dafür schuf man in Österreich ein Pilotprojekt. Dieses wird von go-international, einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der österreichischen Wirtschaftskammer, unterstützt. Dieses Projekt widmet sich der Ausbildung chinesischer Skilehrer. In der ersten Phase wird man 10 chinesische Lehrer ausbilden. Geplant ist es, bis 2022 an die 1.000 Skilehrer für China auszubilden.

Wintersport in China – Eine Wirtschaftsmission

Bei der Wirtschaftsmission Wintersport in China, welche von 13.2 bis 18.2.2020 stattfindet werden die ersten Zeugnisse an die chinesischen Skilehrer übergeben. Zusätzlich werden die frisch gebackenen Skilehrer von den führenden österreichischen Komplettanbietern ausgestattet. Dazu zählen Unternehmen, wie Atomic, Blizzard, Fischer oder Head.

China ist in Sachen Wintersport der weltweit am schnellsten wachsende Markt und wurde von den österreichischen Herstellern als Hoffnungsmarkt entdeckt. Zudem hat sich die chinesische Regierung das Ziel gesetzt, bis 2022 300 Millionen Chinesen für das Skifahren als Wintersport zu begeistern. 2022 werden auch die Olympischen Winterspiele in Peking ausgetragen.

Skilehrer China

Möglichst viele Chinesen sollen für den Wintersport gewonnen werden. Dazu benötigt es viele Skilehrer in China.

Skilehrer für China: Indoor-Skischule in Shanghai

Das österreichisch-chinesische Unternehmen Snow 51 soll zur Drehscheibe für das Skilehrer-Projekt werden. In dieser Skischule geht es nicht alleine um den Skiunterricht. Nein, es werden dort auch Wintersportartikel aus Österreich angeboten. Skiaufenthalte in Europa sowie Japan werden dort ebenfalls vermittelt. Jedoch ist die Finanzierung dieses Projekts noch unklar. Doch auch hierfür gibt es schon konkrete Gespräche.

Die erste „Import Expo China“

Heuer gibt es erstmals eine „Import Expo China“. Österreich ist mit vielen Top-Unternehmen sehr stark vertreten. In Sachen Digitalisierung ist China weit fortgeschritten. Denn hier wird bereits fast alles per Smartphone und im Internet erledigt. Die Bezahlung erledigt man fast ausschließlich übers Handy. Auch österreichische Unternehmen, wie die Post, versuchen beim Internet-Boom mitzuhalten. Dazu hat das Unternehmen die Plattform „Shöpping“ ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, den Online-Handel mit österreichischen Unternehmen mitzugestalten. Denn wer auf „Shöpping“ online shoppt, kauft nur bei den besten österreichischen Händlern.

Fazit: Viele Ländern wittern die Chance für die regionale Industrie

Durch das ambitionierte Vorhaben der chinesischen Regierung, wird China zum neuen Hoffnungsmarkt der österreichischen Skiindustrie. Das haben aber auch andere Länder entdeckt. So strecken auch die Franzosen, Schweizer sowie Italiener und andere Nationen ihre Fühler nach China aus. Somit ist auch hier die Konkurrenz groß. Österreich möchte daher ein gesamtes Paket schnüren, um sich von dem Wettbewerb abzuheben. Das Gesamtpaket soll aus Seilbahnern, Skilehrern, Ausrüstern, Hoteliers und Flug- und Bahngesellschaften bestehen. Damit wolle man erreichen das chinesische Gäste ihr erlerntes Können auch auf österreichischen Pisten erproben.

 


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