Warum Subunternehmer schneller einsatzbereit sind als neue Mitarbeiter
Inhaltsverzeichnis:
1. Warum Subunternehmer schneller einsatzbereit sind als neue Mitarbeiter
2. Warum die Vergabe an Subunternehmer schneller ist als die interne Personalsuche
3. Einstellungsprozess vs. Vergabeprozess: ein direkter Vergleich
4. Warum Subunternehmer ab dem ersten Einsatztag produktiv sind
5. Warum Subunternehmer kaum Einarbeitungs- und Onboarding-Zeit benötigen
6. Welche zusätzlichen operativen Vorteile Subunternehmer bieten
7. Warum Werkverträge rechtlich flexibel und wirtschaftlich planbar sind
8. Werkvertrag vs. Arbeitsvertrag: die wesentlichen Unterschiede
9. Wann sich der Einsatz von Subunternehmern besonders lohnt
Warum Subunternehmer schneller einsatzbereit sind als neue Mitarbeiter
Wer kennt das nicht: Die Abnahme rückt näher, Personal fällt aus, Aufgaben bleiben
unerledigt und langsam droht das Projekt wegen fehlender Kapazitäten zu scheitern.
Was also tun? Neue Leute einstellen – oder sofort mit externen Subunternehmerteams
arbeiten?
Wer schon einmal versucht hat, schnell neue Mitarbeiter einzustellen, weiß worauf wir
hinauswollen: Wochenlange Ausschreibungen, Bewerbungsmarathons, oft die Suche
nach der Nadel im Heuhaufen. Anders bei Subunternehmern oder externen
Spezialist:innen. Sie kommen, stimmen sich ab – und legen los.
Warum ist die Vergabe an Subunternehmer schneller als die interne Personalsuche?
Der klassische Einstellungsprozess ist wie ein Langstreckenlauf mit Hürden:
- Stellenanzeige texten, abstimmen, veröffentlichen
- Kandidaten sichten, sortieren, zurückrufen
- Interviews führen, Referenzen checken, Gehalt verhandeln
- Vertrag aufsetzen, IT vorbereiten, Arbeitsplätze einrichten
Selbst in agilen Organisationen vergehen zwischen „Wir brauchen jemanden“ und
„Er/sie sitzt im Büro“ oft Wochen – wenn nicht Monate.
Einstellungsprozess vs. Vergabeprozess: ein direkter Vergleich
- Bedarf definieren
- Seriösen Vermittler kontaktieren
- Angebot prüfen
- Werkvertrag schließen
- Projektstart
Warum Subunternehmer ab dem ersten Einsatztag produktiv sind
Subunternehmer sind keine Anfänger. Sie sind ausgebildete und eingespielte Fachkräfte
Teams von Subunternehmen, die sich auf einen bestimmten Bereich spezialisiert haben.
Beispielsweise Elektro, HKLS, Schweißer, Schlosser, Industrie und Anlagenbau,
Fliesenleger etc. Hat man den richtigen Subunternehmer an der Hand kann man auf
jahrelange Branchenerfahrung und Know-how zurückgreifen.
Subunternehmen aus einem professionellen Vermittlungsnetzwerk wie Subauftrag
können oft innerhalb weniger Werktage vor Ort sein.
Während neues Personal oft ein paar Wochen braucht, um sich ins System, die Kultur
und die Projekte einzuarbeiten, liefern Externe dann meist ab Tag 1 produktive
Ergebnisse.
Warum Subunternehmer kaum Einarbeitungs- und Onboarding-Zeit benötigen
Hat man das Glück und findet in Zeiten des Fachkräftemangel neues Personal, muss es
erst einmal eingearbeitet werden. Das ist normal – aber eben auch zeitintensiv.
Vom ersten Arbeitstag bis zur produktiven Eigenständigkeit vergehen oft mehrere
Wochen: Sicherheitsunterweisungen, Zugangssysteme, Arbeitskleidung,
Werksausweise, kurze Wege finden, Abstimmungen im Team. Und das alles meist
neben dem eigentlichen Tagesgeschäft.
Subunternehmer-Teams ticken anders. Wer am Montag mit dem Trupp auf der
Baustelle steht oder am Mittwoch auf der Anlage einrückt, weiß genau, was zu tun ist.
Ein kurzes Briefing, ein Bauplan, ein Ansprechpartner – mehr braucht es oft nicht.
Denn: Diese Teams sind nicht neu, sie sind nur neu bei Ihnen. Und das macht den
Unterschied.
Welche zusätzlichen operativen Vorteile Subunternehmer bieten
Ein weiterer Zeitvorteil: Gute und seriöse Subunternehmen bringen ihre komplette
Ausrüstung mit. Vom Spezialwerkzeug bis zu eigener Schutzkleidung. Auch
Versicherungen, wie etwa Betriebshaftpflicht, sind bereits abgedeckt – und müssen
nicht intern organisiert oder überprüft werden.
In vielen Fällen bringen sie sogar ihre eigenen Fahrzeuge und mobile Infrastruktur mit,
was vor allem bei Baustellen außerhalb des städtischen Raums ein echter Vorteil ist. Für
den Auftraggeber bedeutet das: keine Materiallogistik, keine Wartezeit – sondern sofort
einsatzfähige Fachkräfte.
Erfolgreiche Subunternehmerprojekte
Warum Werkverträge rechtlich flexibel und wirtschaftlich planbar sind
Während die Einstellung neuer Mitarbeiter oft langfristige Verpflichtungen nach sich
zieht – von Probezeit über Kündigungsfristen bis zu Lohnnebenkosten –, ist die
Zusammenarbeit mit Subunternehmern auf das Projektziel fokussiert. Klar definierter
Werkvertrag, klare Leistung, klare Dauer.
Gerade im Bau und in der Industrie, wo Aufträge schwanken, Projektvolumen sich
verschieben oder wetterbedingte Verzögerungen auftreten können, ist diese rechtliche
Flexibilität Gold wert. Sie müssen niemanden „beauftragen“, wenn nichts zu tun ist –
und haben dennoch die Sicherheit, bei Bedarf sofort aufstocken zu können.
Werkvertrag vs. Arbeitsvertrag: die wesentlichen Unterschiede
| Bereich | Arbeitsvertrag | Werkvertrag |
|---|---|---|
| Vergütung | Zeit wird bezahlt – unabhängig vom Ergebnis | Zahlung erst bei abgenommenem, mängelfreiem Werk |
| Haftung | Kein gesetzlicher Anspruch auf Nachbesserung | Gewährleistungsrechte bei Mängeln |
| Kündigung | Kündigungsfristen, arbeitsrechtliche Pflichten | Jederzeit kündbar, klare Abrechnung |
| Kosten | Lohn + Sozialabgaben + Nebenkosten | Netto-Kalkulation auf Basis Werkleistung |
| Verbindlichkeit | Unklare Ziele & weiche Leistungspflichten | Ergebnis klar definiert, vertraglich abgesichert |
Bei einem Subunternehmen, das auf Werkvertragsbasis arbeitet, wird erst nach der
erbrachten, abgenommen und mängelfreien Leistung gezahlt.
Bei einem Arbeitsvertrag steht die gearbeitete Zeit im Vordergrund, bei einem
Werkvertrag das konkrete Ergebnis. Hier zeigt sich schon der gravierende Unterschied:
Angestellte Fachkräfte müssen monatlich bezahlt werden, egal ob das Projekt
Fortschritte macht oder nicht.
Der Werkvertrag bringt dem Auftraggeber auch bei der Haftung Vorteile. Bei
auftretenden Mängeln sind das Gewährleistungsrechte. Beispielsweise Nachbesserung,
Minderung oder im Ernstfall Rücktritt vom Vertrag.
Auch die Kündigungsmöglichkeiten sind bei Werkverträgen deutlich einfacher. Er kann
jederzeit gekündigt werden. In so einem Fall muss der Arbeitgeber lediglich die bis
dahin erbrachte Leistung vergüten.
Bei einem Arbeitsverhältnis ist eine Kündigung kein sofortiger Schnitt, sondern an
Kündigungsfristen, Kündigungstermine, Kündigungsschutz sowie laufende Kosten und
rechtliche Risiken gebunden.
Die Kosten sind bei einem Arbeitsverhältnis fortlaufend: Es gibt
Sozialversicherungsabgaben, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubsansprüche,
Zuschläge, Verwaltungsaufwand.
Das fällt beim Werkvertrag weg. Der vereinbarte Preis bezieht sich direkt auf die zu
erbringende Leistung – das ist transparent und kalkulierbar.
Der Werkvertrag sorgt für klare Verhältnisse auf beiden Seiten. Das Ziel, die Frist und
die Qualitätserwartung sind klar definiert. Gerade im Bau und in der Industrie zur
besseren Wahl, wenn es um zeitkritische, ergebnisorientierte Projektaufgaben geht.
Wann lohnt sich der Einsatz von Subunternehmern besonders?
Der Einsatz von Subunternehmen ist nicht immer die beste Lösung – aber in
bestimmten Situationen unschlagbar:
- Wenn Projektspitzen entstehen, die mit internen Teams nicht mehr zu stemmen
sind. - Wenn Fachkräfte kurzfristig ausfallen – z. B. durch Krankheit, Kündigung oder
Auslandsbaustellen. - Wenn das Projekt außerhalb des Kernwissens liegt und Spezialwissen gefragt ist,
beispielsweise MIG oder WIG-Schweißen - Wenn Termine wackeln – und der Baufortschritt oder die Inbetriebnahme
unbedingt eingehalten werden muss.
Fazit:
Wenn Zeit, Qualität und Termine zählen, sind Subunternehmer kein Risiko, sondern der
schnellste Weg zur Lösung. Mit Subunternehmer-Teams können Sie Leistung abrufen –
genau dann, wenn sie gebraucht wird.
Wir vermitteln Subunternehmen aus unserem eigenen qualitätsgeprüften Netzwerk.
Für Sie bedeutet das: weniger Leerlauf, mehr Ergebnis, Termine einhalten.